Warum es Teacher's Desk gibt

Angefangen hat es mit dem Alltag meiner Frau

Teacher's Desk ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern aus einem sehr konkreten Schulalltag – und aus einer technischen Frage, die uns ohnehin beschäftigt hat.

Keines der Werkzeuge passte

Meine Frau ist Lehrerin. Sie hat über die Jahre die gängigen Programme ausprobiert, und keines konnte ihren Alltag vollständig abbilden: Das eine war ein gutes Notenbuch, das nächste ein Kalender, das dritte eine Materialablage. Für alles zusammen hätte sie drei Werkzeuge parallel pflegen müssen. Dazu kam ein Unbehagen, das viele Lehrkräfte kennen – Namen, Noten und Beobachtungen ihrer Schülerinnen und Schüler in eine Cloud einzutragen, bei der jemand anderes mitlesen kann.

Der Zugang gehörte der Schule, nicht ihr

Dann wurde sie an eine andere Schule abgeordnet – und der Cloud-Zugang blieb bei der alten Schule, denn er war nie ihr persönlicher. Für den Umzug ihrer Daten blieb ihr wenig Zeit: Jahre an Material, Notizen und Vorbereitungen mussten neben dem laufenden Unterricht herausgeholt werden, bevor der Zugang endete. Wer das einmal erlebt hat, überlegt es sich zweimal, seinen Unterrichtsfundus in ein System zu legen, das am Arbeitgeber hängt. Genau deshalb ist Teacher's Desk an die Lehrkraft gebunden und nicht an eine Schule – und deshalb lassen sich alle Inhalte jederzeit exportieren.

Handschrift gehört dazu

Sie arbeitet gern mit Tablet und Stift und suchte etwas, in dem handschriftliche Notizen und annotierte Dokumente genauso selbstverständlich Platz haben wie getippter Text – und das sich automatisch zwischen allen ihren Geräten abgleicht. Heute nutzt sie Teacher's Desk auf einem iPad, einem iPhone, einem Microsoft Surface und zu Hause am iMac. Dass das alles geschieht, ohne dass sie darüber nachdenken muss, war eine der ersten Anforderungen.

Skizzen mit Stiftunterstützung anlegen

Parallel dazu entstand die Plattform

Bei der Mindoo GmbH liefen zur selben Zeit die Planungen für MindooDB, eine Plattform zum sicheren Abgleich von Daten zwischen mehreren Geräten. Die Ausgangsfrage war: Wie muss ein System aussehen, bei dem der Server die Daten nicht lesen kann, den Abgleich aber trotzdem organisiert? Dazu kamen zwei weitere. Wie speichern wir Daten fälschungssicher und mit vollständigem Verlauf, sodass sich nach einem Datenverlust oder einer versehentlichen Löschung alles wiederherstellen lässt? Und wie halten wir das Ganze einfach genug in der Nutzung und offen genug für Entwickler, ohne dass diese an fremde Daten kommen? Teacher's Desk ist die Anwendung, an der wir diese Antworten zuerst zu Ende gedacht haben.

Wir kommen aus verteilten Systemen

Wir entwickeln seit vielen Jahren Groupware-Anwendungen, vor allem im Umfeld von HCL Notes und Domino; für HCL haben wir die neue Java-API der Plattform gebaut. Aus dieser Zeit kennen wir die Stärken verteilter Daten – offline arbeiten, später abgleichen, nichts verlieren – und ebenso die Schwächen dieser Architektur. In MindooDB haben wir die Stärken übernommen und die Schwächen konsequent vermieden.

Karsten Lehmann Geschäftsführer der Mindoo GmbH

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